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Nachlese

Familienskifahrt - Auffach/Wildschönau, 18. - 20. Januar 2013

 

 

Die diesjährige Familienskifahrt hat mal wieder gezeigt, dass Altbewährtes alles andere als langweilig sein kann. Unter Jörg's Organisation konnten wir ein wirklich zauberhaftes Wochenende verbringen.


Das Wetter war einfach perfekt! Am Samstag starteten wir in weiser Voraussicht vor Ankunft der 30 Busse schon um 8:00 Uhr mit den Ski- und Snowboardkursen für Jung und Älter und wer früh anfängt, darf auch spät aufhören, so ließen es sich ein paar "Nachtgieger" nicht nehmen erst im Dunkeln von Berg runterzukommen. Auf der eigens für uns gezogenen Raupenspur schafften es, bei enormer Geschwindigkeit, 5 kaum die Spur zu halten und einer, kaum hinterherzukommen… Viele andere kämpften währenddessen auf zwei Kufen auf der Schlittenbahn um den "Manuel-Sopper"-Wanderschlittenpokal. Unsere Damen empfingen die Sieger, und das waren an diesem Tag alle, mit Glühwein und den restlichen Weihnachtsplätzchen vorm Skikeller. Den Abend verbrachten wir, nach einem wilden Arschbombencontest wie auch schon den Freitag, zusammen in der Kellerbar bei gekühlten Getränken und 'ner kräftigen Brotzeit zusammen.

Der Sonntag setzte noch einen drauf. Prächtiger Sonnenschein, milde Temperaturen und perfekte Pisten brachten richtig viel Spaß beim "Heizen". Durch die neue Verbindung von Schatzberg und Alpbachtal ist das Skigebiet zum echten Highlight geworden, in dem man neben vielen anspruchsvollen Pisten auch in viele tolle Tiefschneehänge reinstechen kann… Für diejenigen, die es etwas ruhiger angehen möchten und gerne auch mal einfach so auf dem Ziehweg dahindösen, bietet sich die Route 66 an :-).


Nach zwei super Skitagen haben wir dann beim gemeinsamen Helmschmuck-Sammeln am Schirm an der Mittelstation das Wochenende zünftig ausklingen lassen, bevor wir alle die Heimfahrt angetreten haben um uns über Kufstein nach Bayern zu stauen…

Danke Jörg! Wer weis, vielleicht sieht uns der Luzenberg nächste Saison nicht nur zur Familienskifahrt.

 

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Nachlese

DayTrip  - Achenkirch/Christlum, 9. März 2013

Er war eine äußerst respektable Leistung, dass wir es trotz der unanständigen Abfahrtszeit von 5:00 Uhr morgens geschaft haben, pünktlich loszukommen. Der Eine oder vor allem der Andere hatte zwar noch das Sandmännchen im Auge aber die Motivation für den Tag schien ungebrochen. Ein Rätsel, allerdings, wie man es schafft, schon ein Bierchen zu trinken noch bevor die Sonne aufgeht, so jedoch bei einigen zu bewundern. Auch erwähnenswert, wie man sich um die Zeit bereits dermassen angeregt über's Skiwachsen unterhalten kann :-).

Statt Weisswürstl gabs Leberkas und Statt Regen lediglich ein paar Tröpfchen von oben. Die, die sich voller Haarpracht erfreuen dürften die paar Tropfen gar nicht bemerkt haben. Auch im Bus kamen auf der letzten Bank ein paar Tropfen aus der Decke, dafür konnten auf der Toilette keine Tröpfchen verteilt werden und die Musik war auf den guten alten Radio Beschränkt. Wenigstens wissen wir jetzt, was wir an unserem guten alten Schlicht-Bus haben.

Man muss zugeben, Achenkirch ist ein bischen ins Alter gekommen, hat aber seinen Pistencharme nicht verloren. Charme versprühte nicht nur der Liftler mit der weissen Sonnenbrille sondern auch der Schirm am der Christlum-Alm, in welchem schon Mittag bekannte Gesichter gesehen wurden. Dafür, dass wir Anfang der Woche mit schlechtem bis besch... Wetter gerechnet hatten, war es schön, im leichten Winterkleid zu fahren und ab und zu mal die Sonne zu erblicken. Auch der Sulz war schon mal schlimmer und die Snowboarder mögens ja eh ein bischen schwammiger :-).

Der Après Ski lies sich eher schleppend an, war dann zum Ende hin doch noch ganz ordentlich, so dass wir frohen Mutes um 19 Uhr die Heimreise antreten konnten. Die Busfahrt selbst nutzte der Großteil zur Entspannung. Leider schafften nur wenig den Absprung aus dieser Entspannungsphase, so dass die Feierei zu Hause angekommen, nur mit den üblichen Verdächtigen seinen Lauf nahm, mit gerade eben jenen, die, Zitat Ehefrau "...nie wissen wann Ende ist...". In meinen Augen als Kompliment zu werten :-).

Fazit, kann man bestimmt in der nächsten Saison mal wieder machen...

Euer Skiabteilungsteam

 

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Nachlese

Abschlussfahrt - Val Gardena/Wolkenstein, 5. - 7. April 2013

Saison beendet! Heißt's für die meisten seit letztem Wochenende. Zum letzten mal in dieser Saison hieß es "Wir fahren in die Berge und der ganze Bus…". Aber was der ganze Bus diesmal musste, war vor allem Feiern. Die Busfahrt war schon mal aller Ehren wert! Unser Busfahrer, der Chef persönlich, spulte in sagenhafter Zeit die Kilometer runter, so dass wir kaum in Lauf eingestiegen, in Wolkenstein schon wieder aussteigen durften… Naja, ein paar stiegen auch aus. Der Rest startete direkt nach Ankunft eine Busparty erster Sahne! Wäre der Gang dring gewesen, hätten wir locker noch bis Vale di Sole weiterfahren können, ohne es zu merken. Die einen trainierten Ihre Halsmuskeln, indem sie in regelmäßigen Abständen den Kopf in den Nacken warfen, andere bemalten die Windschutzscheibe mit einem Gruß an den Gegenverkehr manch einer überzog das Armaturenbrett mit klebrigen Substanzen. Ja es gab sogar welche, die mit Ramazotti ihr eigenes T-Shirt gebatigt haben. Vorne dran der Busfahrer, dem die Übernahme der Endreinigung hoch anzurechen ist. Einige vergnügten sich derweil an der Bar, wohingegen wieder Andere Erfahrungen im Nachtleben, sprich "Loislkeller" sammelten.

Durch unsere teilweise kleinen Augen konnten wir aufgrund des unterm Strich doch tollen Wetters das geniale Panorama bewundern. Von Wolkenstein aus ging's im Uhrzeigersinn um den Sellastock. Zugegeben, die Runde ist mit den Skiern etwas angenehmer zu fahren als mit dem Snowboard. Ordentlich Pistenkilometer wurden geschrubbt, in der Mittagspause mittelmäßige Al-Dente-Nudeln verspeist und am Nachmittag zur ersten Belohnung des Tages auf der "Stark-Pigmentierter"-Hütte ein Glas Milch getrunken um Kraft für die letzten Paar Pistenkilometer zur Panoramahütte in Angriff nehmen zu können. Auf der Hütte fanden alle wieder zusammen, die sich den Tag über in den entlegendsten Winkeln des Skigebiets herumgetrieben haben und ließen den Nachmittag bei ein paar typisch Italienischen Spezialitäten ausklingen. Zur letzten Abfahrt   auf der "Tante Cheppie" lachte uns noch einmal die Sonne zu. Als wir dann zum wiederholten Male in den Loislkeller einfielen, lachte sie nicht mehr! Am Abend trennte sich die Spreu vom Weizen. Ein übriggebliebenes Grüpplein, die den Absprung vom Après Ski nicht rechtzeitig schafften ärgerten sich in der einen Pizzeria (Spreu) während die anderen den kulinarischen Himmel Italiens genießen durften (Weizen). Letztendlich kam jeder an diesem Tag trotzdem auf seine Kosten und freuten sich auf den nächsten Tag.


Den letzten Tag in der Saison stellt man sich zwar anders vor, aber wo am morgen noch Schneeregen und Nebel war, erwartete uns im Lauf des Tages der eine oder andere Sonnenstrahl und für die Jahreszeit perfekte Pistenverhältnisse. Wir machten uns auf den Weg Richtung Annatalhütte an der La Longia, der 10,5 KM langen Traumabfahrt. So manch Einer stolperte über den weichen Schnee oder lies sich von einem kleinen Pfützchen ausbremsen. Die Wirtsleute der Annatalhütte winkten uns zum Abschied dann sogar mit den letzten noch nicht weggeräumten Tischdecken zu. Es kann allerdings auch sein, dass Sie den fiesen Geruch des gemeinen "Scarafaggio Tromba" (Trompetenkäfer) los werden wollten. Einem Gruppenmitglied biss der kleine Käfer sogar ein Loch in die Hose. Der Schnee wurde leider zum Ende des Tages hin immer sulziger, da waren dann die Snowboarder wieder "minimalst" im Vorteil :-). Der Letzte Spritz rann auf der Pastura-Hütte unsere Kehlen hinunter bevor wir uns an die letzten paar Schwünge der letzten Abfahrt der Saison machten. Leider hat uns für's Mittagstal das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht. Aber so haben wir wenigstens wieder einen Plan für nächstes Jahr.  

Zum Abschied brannte uns die Sonne noch mal richtig schön auf den Pelz und was ein guter Bus ist, der weiss, dass man bei solch zauberhaftem Wetter die Abfahrt ruhig ein klein wenig hinauszögern kann. Schließlich weiss man ja nicht, ob uns zu hause Winter oder Frühling erwartet :-). Dank unseren "Köchinnen" mussten wir auf der flotten Heimfahrt nicht hungern, so gab es für den Hinteren Teil des Busses Käse- und Leberwurstbrote mit Gurke, und für die vorderen Reihen Silbertablett mit Gurke und Käseresten :-).

Unterm Strich war's wieder ein spitzen Saisonabschluss mit super Leuten, die uns der Galli da organisiert hat! Da bekommt man doch schon jetzt wieder Lust auf die nächste Saison!



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