Herbstfahrt der Wandergruppe  vom 01.- 06.09.2003 03.02.2004    


Herbstfahrt ins Berner Oberland nach Grindelwald in der Schweiz
 
Der Höhepunkt der Wanderabteilung in der Saison ist die Herbstfahrt.
Dieses Jahr fuhren wir für 6 Tage in’s Berner Oberland nach Grindelwald in der Schweiz vom 1. bis 6. September, mit 50 Wanderern.
Die Fahrt ging über die Autobahn Ulm, Lindau, Zürich, Bern nach Grindelwald in 1034 m Höhe in’s Hotel Eigerblick.

Unsere erste Wanderung am 2. September. Wir fuhren mit der längsten Seilbahn Europas zur Bergstation „Männlichen“. Ein kurzer Aufstieg auf den Gipfel in 2227 m. Bei einem sagenhaften Wetter mit herrlichen Sonnenschein, wolkenlos, konnten wir den Rundumblick auf das Wetterhorn, Schreckhorn, Eiger-, Mönch-, Jungfraumassiv genießen. Natürlich auch in die Richtung zum Faulhorn und in das Lauterbrunnen-Tal nach Mürren.
Der Weiterweg, fast eben ging in einer knappen Stunde zur kleinen Scheidegg 2061 m.
Dort machten wir Rast und teilten uns in zwei Gruppen. Die leichtere, angeführt von Anneliese ging abwärts zur Zahnradbahnstation Alpiglen zum Gasthaus wo sie auf uns warteten.
Die zweite Gruppe machte in 1 Stunde den Aufstieg zur Station Eigergletscher und weiter in 2 Stunden über den Eigertrail unterhalb der Eigerwand, ein Steig, zum „schönen Biergarten“ in Alpiglen.
Gemeinsam, auch mit unserem Fahrer Freimuth der dabei war, fuhren wir mit der Zahnradbahn nach Grindelwald runter.

Am Mittwoch 3. September war genau so ein wolkenloser, sonniger Tag. Der Bus brachte uns nach Wilderswil, kurz vor Interlaken zur Zahnradbahn auf die Schynige Platte mit extra reservierten Waggon für den DAV Lauf. Wir bildeten wieder zwei Gruppen, 21 Personen inklusive Fahrer machten eine kleinere Tour innerhalb der übersichtlichen Schynigen Platte.
Die zweite Gruppe, 29 Mitglieder, machten sich auf die schweißtreibende Sechsstundentour über die Männdelenhütte 2344 m zur Faulhornhütte 2681m .
Dort machten wir Pause und gingen über den Bachalpsee zur Bergstation First 2167 m, immer das Eiger-3970 m, Mönch-4099 m, Jungfraumassiv 4158 m vor Augen und gute Sicht auf Wetterhorn 3701 m, Schreckhorn 4078 m, Finsteraarhorn 4273 m und Großfiescherhorn 4048 m.
Den befürchteten Engpass in der Zeit gab es bei der guten Kondition der Leute nicht, denn wir hätten noch 2 Stunden Reserve gehabt. Um 18 Uhr hätte die Seilbahn geschlossen und die Gefahr bestand noch 1100 Höhenmeter Abstieg zu bewältigen.

Am Donnerstag 4. September, wieder so ein unwahrscheinlich wolkenloser Tag, fuhren wir mit dem Bus in’s Lauterbrunnental nach Stechelberg zur Seilbahn nach Mürren 1645 m.
Nach einer Dorfbesichtigung wanderten wir steil hoch zum Allmendhubel 1907m.
Hier war Mittagspause angesagt, im Berggasthaus oder auf der Almwiese wurde gevespert. Auf dem Panoramaweg, immer die Jungfrau, natürlich auch den Eiger und Mönch vor Augen schlenderten wir zur Grütschalp 1487 m. Dazwischen eine Rast im Grünen mit Gesang vor dieser grandiosen Gletscherkulisse Gesamtgehzeit 3 Std.. Der Schrägaufzug brachte uns zu Tal, dann gingen wir durch Lauterbrunnen zum bereitstehenden Bus.

Freitag 5. September Der Himmel hat sich früh ganz wenig bewölkt, sonst sehr gutes Wetter. Unser Weg führte uns durch Grindelwald zur Pfingsteggbahn. Dort nützten 10 Wanderer die Möglichkeit mit der Seilbahn hochzufahren und weiter zur Stiereggalm 1700 m zu wandern. Wir wanderten von unten aus zur Bergstation 1391 m und ebenfalls über einen ausgesetzten Steig zur Stiereggalm. Die Aussicht auf den tief unten liegenden Grindelwaldgletscher und den Fiescherhörner war schon beeindruckend, denn man musste schon konzentriert steigen.
Nach einer ausgedehnten Rast ging es wieder zurück nach Grindelwald. Gesamtgehzeit ca. 4 Std..
Dass wir am letzten Abend nicht sofort in’s Bett fielen, sondern zünftig noch einen Abschied feierten, versteht sich von selbst. Wir, Anneliese und ich bedanken uns für das große Geschenk das Ihr uns für die Organisation dieser Wanderfahrt gemacht habt.

Am Samstag 6. September mussten wir frühzeitig aus den Federn, weil eine Straßensperrung bei Wilderswil drohte. Es wurde ein Marathonlauf in Interlaken gestartet, der auf unserem Weg stattfand und in’s Lauterbrunnental, über Wengen zur kleinen Scheidegg führte. Die Rückfahrt machten wir über den Brüningpass, Luzern, Zürich nach Schaffhausen Rheinfall zum Mittagessen , vorgeschlagen von unserem Fahrer, den Freimuth, der uns dann wohlbehalten nach Lauf zurückbrachte.
Insgesamt hatten wir ein noch nie so schönes Wetter, bedanken möchte ich mich bei Allen für die Disziplin, Pünktlichkeit und Kameradschaft die Ihr bewiesen habt.

Hans Gallmeier
Wanderleiter
   

 Deutscher Alpenverein Sektion Lauf e.V.

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